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Diese Seiten sind für unsere Mitglieder. Hier können Sie die neuesten Mitteilungen lesen.

 

Mitteilungen Herbst 2016

Die Mitteilungen Herbst 2016 als pdf (350kB).

Ehrenrunde


Liebe Mitglieder der GHGZ,

Eigentlich wollte ich mein Amt als Präsident der GHGZ im kommenden Frühjahr, nach 25 Jahren mit vielen interessanten Begegnungen und Herausforderungen, in neue Hände legen. Mein designierter Nachfolger, Dr. André Gut, dessen Wahl Sie im März noch zu vollziehen haben, kann aus beruflichen Gründen die Leitung der Gesellschaft erst auf den 1. Januar 2017 antreten, weshalb ich also eine "Ehrenrunde" drehen und den Stab erst per Ende des nächsten Jahres übergeben werde.

Das Jahresprogramm 2017 ist auch fertiggestellt und wird zusammen mit diesen Mitteilungen publiziert.

Damit hoffe ich, dass mein letztes Jahr eher zu einem Spaziergang werden wird, und ich dieses in Ihrem Kreis "präsidial" geniessen kann. Die anstehenden Probleme wurden anlässlich der Vorstandssitzung vom 6. Dezember thematisiert und diskutiert, doch es wird der neue Präsident sein, der diese Ihnen zur gegebenen Zeit vortragen wird.

Es folgen somit ganz unspektakulär die Herbst-Mitteilungen 2016.

Mitgliederbewegung

Der Mitgliederbestand der GHGZ beläuft sich zurzeit auf 256 Mitglieder, gegenüber 268 vor Jahresfrist.

Spenden

Unsere Kassierin hat mir dieses Jahr wiederum eine Anzahl von Spenden für unsere Gesellschaftskasse gemeldet. Ich danke allen, die den Beitrag, zum Teil um ein Mehrfaches, "aufgerundet" haben ganz herzlich für Ihre Anerkennung und Verbundenheit mit der Gesellschaft.

Buchbesprechungen

Die Familie Ulrich von Zürich
Autor: Dr. Conrad Ulrich, Zürich; 2016, Herausgeber: Walter de Gruyter
ISBN: 978-3-11-047203-5

Unser Mitglied Dr. Conrad Ulrich legt uns in zwei Bände seine grosse Forschungsarbeit vor. Über tausend Seiten genealogische Recherche, eine Herkulesarbeit. Beide Bücher sind sehr geschmackvoll gestaltet. Der Inhalt ist sehr flüssig und leseappetitlich geschrieben. Viele Abbildungen und Ahnentafeln laden zum Verweilen und studieren ein. In einer gründlichen Einleitung entführt uns der Verfasser in das durch die Reformation veränderte evangelische Zürich der Neuzeit ein. Wir werden mit den Regeln der Zünfte und ihrer Handwerker vertraut. Die Rolle der Bildung, der Militärs und der Theologie wird gründlich erörtert. Es folgen die Karrieren der Kaufleute, der Junker und der Künstler.
So hat der Leser nach den ersten hundert Seiten des ersten Bandes ein Bild über die fünf Jahrhunderte des Stadtstaates Zürich, in welchem die Familie Ulrich sich entwickelte.

So ist eine Geschichte von Zürich entstanden, auf einem langen Weg, aus dem 16. Jahr-hundert bis heute. Die Biographien der Angehörigen der Familie bilden die Meilensteine auf diesem Weg. Ich spreche hier von ca. 180 Biographien. Um die Übersicht nicht zu verlieren, liegt dem zweiten Band eine 120 cm lange Ahnentafel bei. Mit ihr kann man sich stets wieder orientieren, quasi der Kompass auf dem vorher beschriebenen Weg. Sie ist eine gute Ergänzung, zu den immer wieder im Text eingestreuten, kleineren Ahnentafeln.

Ahnenforscher finden in diesem Werk neben die genealogischen Daten, eine detaillierte Alltagsgeschichte der Stadt. Besonders wird auf den Berufsgattungen der Handwerker, Magistraten, Grosskaufleuten und Textilproduzenten eingegangen. Wer das Werk zu Forschungszwecken gebrauchen will, es eignet sich hervorragend dafür, braucht einen grossen Tisch. Auf dem, neben dem üblichen Notizmaterial, auch die beiden Bände und die Ahnentafel Platz finden müssen. Man könnte sich fragen, ob es für den Forscher nicht einfacher gewesen wäre, wenn die nahezu 3000! Anmerkungen als Fussnoten im Text und nicht als Endnoten am Ende der Arbeit eingefügt wären. Das ständige hin und her zwischen den Bänden wäre damit aus der Welt geschafft. Trotzdem, der zweite Band hat sehr wohl seine Berechtigung. Er liefert eine Vielzahl von forschungsrelevanten Informationen. Eine ausführliche Literatur- und Quellenangabe vereinfachen die Recherchen. Dazu kommen eine Reihe von sehr nützlichen Verzeichnissen und eine ausführliche Genealogie. Hier war ein genauer Forscher am Werk der die Präzision beherrscht.

Mit seiner Arbeit hat uns Conrad Ulrich eine weitere Ergänzung zur Geschichte Zürichs geschaffen.

Man merkt, Ulrich ist ein Freund der Buchkultur.

Wir sind dankbar in unserer Mitgliederschaft einen solchen "Homo Turicensis" zu haben.

Das Werk liegt in der Zentralbibliothek Zürich und im Stadtarchiv der Kläui-Bibliothek Uster auf.

Buchbesprechung: Dr. Hans von Werra, Gossau ZH

Quellensammlung zur Geschichte der Schowinger
Autor: Viktor Schobinger, Zürich
Tafelband und Register Band, Zürich 2016, Schowinger-Archiv
ISBN 978-3-907962-10-7

Die meisten von uns kennen Viktor Schobinger, den Herausgeber der oben erwähnten Quellensammlung, als Verteidiger der Mundart und Heger des Zürcher Dialekts.

Bekannt ist er vor allem als Schriftsteller von Züri-Krimis. Als Familienforscher ist er, vielleicht zu Unrecht, weit weniger bekannt. Die vorliegende Quellensammlung liegt als zweibändiges Werk vor. Das Ergebnis von ein halbes Jahrhundert Familienforschung zur Familie Schobinger. Im ersten Band sind alle Ahnentafeln zusammengestellt. Im zweiten Band befinden sich das gesamte Quellenmaterial und die Bilder der Ahnen. Die Ahnengemeinschaften [wer ist mit Goethe verwandt?] sind weitgehend eine Spielerei. Das eigentliche Quellenverzeichnis ist gegliedert nach Amtsstellen, nach persönlichen Mit-teilungen und nach Fachliteratur. Ein sehr umfangreiches Personen- und Ortsregister vervollständigen den Arbeitsband.

Beide Bände benötigen beinahe 600 Seiten. Die Gliederung in Tafelband und Register-band ist für Forschungsarbeiten sehr hilfreich. Das Vademekum sollte in der Fachbuchbibliothek von Familienforscher, welche sich mit Zürcher Geschlechter beschäftigen, auf keinen Fall fehlen.

Das Werk liegt in der Zentralbibliothek Zürich und im Stadtarchiv der Kläui-Bibliothek Uster auf.

Buchbesprechung: Dr. Hans von Werra, Gossau ZH

Auf den Spuren der Laure Adèle Schulthess-Grezet; "Vom Val de Travers bis Riga"

Unser Mitglied Hans Georg Schulthess stellt der Gesellschaft ein e-Book in zwei Teilen mit einerseits einer Lebensbeschreibung und andererseits einer kompletten Genealogie der Probandin zur Verfügung. Unter "Nachkommen und Erinnerungen" sind folgende Personen erwähnt: Michel Kreis, Charles Eric Häsler-Racine, Hans Georg Schulthess, Erich J. Grübel und Marietta Rahn-Racine.

Ein e-Book liegt beim Präsidenten auf einer DVD vor und kann mit einem frankierten Rückcouvert (Fr. 1.80) abgerufen werden.

Die Besprechung erfolgt in den Frühjahrsmitteilungen 2017.

Kommende Anlässe

Dienstag, 10. Januar 2017

Vortrag: "Irland - Das Licht Europas. Keltisch-römisches Erbe und Mönchskultur"
Bruder Dr. Niklaus Kuster, Olten

Dienstag, 7. Februar 2017

Vortrag: "Wappenschwindel - Gestern und Heute"
Herrn lic. jur. Marcel Horlacher

Dienstag, 14. Februar 2017 Treffpunkt Historisches Museum Bern

"Söldner, Bilderstürmer, Totentänzer" - Mit Niklaus Manuel durch die Zeit der Reformation.
Das Historische Museum Bern zeigt eine hervorragend gestaltete, sehr interessante Ausstellung. Ich persönlich werde am 14. Februar, 1000h die Ausstellung besuchen. Wer mit dabei sein will, melde sich bitte bis zum 15.1.17 bei mir an. Ab 12 Personen versuche ich eine Führung durch die Ausstellung zu organisieren. Anreise und Eintritt ist Sache der Teilnehmer. Es werden keine Einladungen verschickt.

Dienstag, 7. März 2017 Treffpunkt Forum Schweizer Geschichte Schwyz

"Bergleben" - Fotos von Peter Ammon um 1950
Eine Dokumentation mit Seltenheitswert. Bildern aus einer vergangenen, bäuerlichen Schweiz, wie manche von uns sie aus ihrer Kindheit noch kennen. Ich persönlich werde am 7. März, 1300h die Ausstellung besuchen. Wer mit dabei sein will, melde sich bitte bis zum 15.1.17 bei mir an. Ab 12 Personen versuche ich eine Führung durch die Ausstellung zu organisieren. Anreise und Eintritt ist Sache der Teilnehmer. Es werden keine Einladungen verschickt.
Anschliessend reisen wir gemeinsam an die Hauptversammlung der GHGZ.

Die nächste Termine

Lesen Sie im Veranstaltungskalender

Ferner füge ich diesen Mitteilungen das Jahresprogramm 2017/2018 bei. Bitte reservieren Sie bereits heute die entsprechenden Daten.

Diverses

Neue Öffnungszeiten Staatsarchiv des Kantons Zürich
Ab 3. Januar 2017 wird das Staatsarchiv am Samstag geschlossen sein. Dafür wird die Öffnungszeit jeweils am Dienstag und Donnerstag bis 1900h verlängert.
Für weitere Details konsultieren Sie die Homepage des Archivs.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und ein glückliches 2017!



Den vollständigen Bericht können Sie als pdf (350 kB) lesen.


Freundliche Grüsse
Ihr Präsident Werner Adams

 
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