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Jahresausflug

Der Ausflug fand zusammen mit der Genealogischen Heraldischen Gesellschaft der Regio Basel statt.

Führung durch Frau Suter und Herr Holenweger von der Pro Specie Rara.


Sonntag, 20. Juni 2004
auf das

Schloss Wildegg




Auf dem Chestenberg hoch über dem Aaretal thront das Schloss Wildegg. Die Anlage ist von weitem sichtbar und ein attraktives Ausflugsziel. Das Schloss war Sitz der Effinger.

Schloss Wildegg

Es wurde etwa um das Jahr 1200 gegründet. Nachdem die Habsburgerherrschaft über dem Aargau zusammen gebrochen war, kaufte die Familie Effinger 1483 die Wildegg und blieb in deren Besitz bis 1912. Damals starb das letzte Mitglied der Familie Effinger ohne Nachkommen und hinterliess das Schloss und die Domäne Wildegg der Eidgenossenschaft.

Punkt 10.20 Uhr begrüssten die Herren Werner Adams GHGZ und Franz O. Noslitz GHGRB im grosszügigen Innenhof rund 60 anwesende Gäste. Anschliessend übernahmen zwei Referenten von Pro Specie Rara, Frau Suter und Herr Holenweger, die Führung durch den Nutzgarten.

Der repräsentative Garten mit den romantischen Pavillons war Erholungsraum für die Familie Effinger und ihre internationalen Gäste wie auch Lieferant von Gemüse, Beeren, Kräutern und Obst. Der weitläufige Blumen- und Gemüsegarten ist nach zeitgenössischen Plänen und gartenarchäologischen Funden wieder angelegt worden.

Unsere Aufmerksamkeit galt der Domäne mit ihren 98 ha kultiviertem Land. Sie besteht aus Lust- und Nutzgarten, Reben, Obstkulturen, englischer Terrasse, Rosengarten, Wald und einem landwirtschaftlichem Gut.

Der 3300 m2 umfassende Lust- und Nutzgarten auf der Terrasse inmitten des Rebberges bietet mit den zum Teil steilen Treppen und romantischen Wegen den Besucherinnen und Besuchern ein Naturerlebnis im jahreszeitlichen Wandel.

Barockgarten

Kulturpflanzen, die früher auf Schweizermärkten angeboten wurden und im Zuge der Technisierung der Landwirtschaft und Monopolisierung des Saatgutes aus dem Handel verschwunden und nur noch hie und da auf lokalen Märkten zu finden sind, werden im Schlossgarten gehegt und gepflegt.
Beispiele solcher Raritäten im Schlossgarten sind die vergessenen Gemüse wie Zuckerwurzel, Haferwurzel, Etagenzwiebel, Lauchzwiebeln und Knollenziest.
Pro Specie Rara zeigt ebenfalls Naturpflanzen aus dem Alpenraum wie Lötschentaler Grossbohne, Gommer Erbse, Schabziegerklee, Buchweizen und Getreide aus dem Berggebiet.

Nach dem beeindruckenden Rundgang gab es auf dem Schlossplatz ein Apéro, und beim feinen Mittagessen im «Gasthof Bären» Wildegg konnten interessante Forscherkontakte geknüpft werden. Am Schluss erläuterte Herr Dr. H. Pfister mit treffenden Ausführungen die Geschichte der Effinger (Nachkommen von Johann Kaspar Effinger) auf dem Schloss Wildegg. Das trockene und zum Teil sonnige Wetter trug zum guten Gelingen des Anlasses bei.

Nach dem Abschluss des Anlasses bestand die Möglichkeit, noch das interessante und schöne Schlossmuseum der Wildegg zu besichtigen, welche rege benutzt wurde.

Text und Bilder: Robert Neuhauser

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